Der Hanseverein widmet

im Jahr 2017

den Ehrenpreis der

"Pannekaukenfrau"

seiner verstorbenen Vorsitzende

Diethild Dudeck


Heiner Kockelke reicht die Pannekaukenfrau

an Lothar Meißgeier weiter.

Schwerte, 13.09.2016

Sehr geehrte Damen und Herren.                                         

Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bei Ihnen bedanken,

mich mit dem Ehrenamtspreis der Schwerter Nachbarschaften auszuzeichnen.

Ich habe mich riesig über diese Auszeichnung gefreut und werde mir Mühe

geben mich als würdig zu erweisen.

In diesem Sinne nochmal "DANKE" und

Guet gohn

Lothar Meißgeier



Aktueller Ehrenpreisträger

Heiner Kockelke

im Jahr 2015 erhält  die Auszeichnung der Pannekaukenfrau

Foto oben: Ingo Rous Blickwinkel


Erika Neviandt-Neumann

 Erika Neviandt-Neumann hat die Pannekaukenfrau 2014 erhalten.

Der Hanseverein Schwerte würdigte mit dieser Auszeichnung das bürgerschaftliche Engagement der Schwerterin,

die seit 2006 die Kunstmeile in der Altstadt organisiert. “Da steckt viel Arbeit, viel Mühe und noch mehr Engagement hinter, würdigte Herbert Dieckmann, Vorsitzender des Hansevereins. Die Auszeichnung ist bereits zum fünften Mal erfolgt.

Zwei, die die Pannekaukenfrau schon erhalten haben, waren am Sonntag nicht anwesend.


Unsere Helden in München beim 1. FC Bayern

-Ehrung durch die Dominik Brunner Stiftung-

Info: Matthias Metzler und Matthias Sieberg wurden zusätzlich zu der Auszeichnung unserer Pannekaukenfrau für Zivielcourage nun auch von der  "Dominik- Brunner- Stiftung"  ausgezeichnet! Die Besten Glückwünsche übermittelt der Hanseverein Schwerte

Name: Matthias Metzler
Nachricht: Vielen herzlichen Dank nochmal, auch stellvertretend für Herrn Sieberg, dass Sie durch die Einbeziehung der Öffentlichkeit dieses möglich gemacht haben!

https://www.facebook.com/video.php?v=834999866539788&set=vb.100000893474775&type=2&theater

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Metzler

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Ich kann´s einfach nicht lassen... aber das war jetzt echt mal ein absolutes Highlight für Tim und mich!
 

Matthias Metzler und Tim Sieberg

Sind auch von der Dominik-Brunner-Stiftung geehrt worden.

Quelle: http://www.dominik-brunner-stiftung.de/node/458

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Matthias Metzler und Tim Sieberg

Ehrenpreisträger 2013

Schwerte. Auch wenn sie Prügel bezogen haben - sie würden jederzeit wieder runter auf die Straße gehen und eingreifen: Tim S. und Matthias M. haben Zivilcourage bewiesen. Besonders Matthias hat dafür einen hohen Preis bezahlt. Er lag danach im Krankenhaus und musste operiert werden.

Am frühen Sonntagmorgen hatten die beiden Freunde Tim S. und Matthias M. auf einem Balkon in der Kirchstraße gestanden und geraucht. Einige Gäste des benachbarten Feuerwehrfestes zogen vorbei.

Plötzlich hörten die beiden, wie eine Frau unten von zwei Männern bedrängt wurde. "Lasst mich in Ruhe", habe sie gerufen. Und dann versucht in Richtung Grundschule zu flüchten. Tim und Matthias reagierten sofort und liefen runter auf die Straße. Wenige Meter weiter hatten die beiden Täter die 34-jährige Frau bereits wieder gestellt und erneut bedrängt.

"Eigentlich hatten wir gedacht, wenn wir kommen, laufen die weg und die Sache ist erledigt", erzählte Tim. Und in der Tat: Die beiden jungen Männer ließen von der Frau ab. Allerdings stürzten sie sich auf die beiden Helfer.

Was als Gerangel begann, mündete schnell in eine handfeste Prügelei. Denn zu den beiden Angreifern stieß plötzlich noch ein dritter Mann, der Matthias direkt mit der Faust ins Gesicht schlug. Der fiel benommen hin und wurde weiter ins Gesicht geschlagen.

Erst als Tims Schwägerin auf der Straße nachgucken ging, wo die beiden blieben, und weitere Zeugen hinzukamen, rannten die Täter weg. Die beiden Opfer retteten sich in Richtung Feuerwehrfest.

Während Tim mit Beulen am Kopf davon kam und am nächsten Tag bereits wieder arbeiten konnte, musste Matthias mit einer zertrümmerten Nase im Krankenhaus bleiben.

Mit dem Opfer, das sie mit ihrem Einsatz retteten, hatten die beiden seit dem Vorfall keinen Kontakt. Auch Polizeisprecher Ralf Hammerl konnte am Dienstag keine Antwort auf die Frage geben, wie es zu der ersten Tat gekommen war.

"Wenn die Zeugen nicht gekommen wären, hätten die weitergemacht", ist Tim überzeugt. Und was dann passiert wäre, will er sich gar nicht ausmalen. Dennoch habe er sich am Sonntag mit dem Freund unterhalten. Und da waren sich die beiden einig: Wenn ihnen nochmal so was passiert, würden sie wieder genau so handeln. Schließlich sei Zivilcourage ja wichtig.

Pressemeldung - Freunde zahlen einen hohen Preis für Zivilcourage, ruhrnachrichten.de / Dominik Brunner Stiftung





Diethild Dudeck überreichte den Ehrenpreis 2012

an Herr Eberhard Vickermann

 

Hansepreis für Eberhard Vickermann

Das besondere Glück, helfen zu können

Schwerte. (as) „Tätigkeit bringt vielleicht nicht immer Glück. Aber es gibt auch kein Glück ohne Tätigkeit.“ Diese Sätze werden Benjamin Disraeli, britischer Premier aus dem 19. Jahrhundert, zugeschrieben. Heute könnten sie aus dem Mund von Eberhard Vickermann kommen…

Geackert hat er eigentlich schon immer – auf dem elterlichen Hof, bei der Schlosser-Lehre, auf der Schule für spätberufene Glaubensbrüder, wo er sein Abitur nachholte, aber dann doch am Zölibat scheiterte, an der Uni, bei seinen sozialen Praktika im Knast, in Krankenhäusern und Verwaltungen, bei der Arbeit im Jugendamt und als Standesbeamter in Hemer. Das höchste Glück bescherte ihm jetzt jedoch eine Tätigkeit, die er eher unscheinbar, im Hintergrund und ehrenamtlich leistet.

 

Ein Mann und sein Ehrenpreis: Ein Jahr lang darf Eberhard Vickermann nun die Pannekaukenfrau zu Hause in Ehren halten. (Foto: A. Schneider)

Sehr stolz

Der Hanseverein verlieh Eberhard Vickermann während des Pannekaukenfestes die „Pannekaukenfrau“, den Ehrenpreis also, mit dem Menschen bedacht werden, die sich mit persönlichem, sozialen Engagement zum Wohle der Allgemeinheit und für benachteiligte Personen einsetzen. Mehr als 40 Jahre lang unterstützt Eberhard Vickermann die Altkleider- und Altpapiersammlungen des Aktionskreises Pater Beda, seines Bruders. Mehr noch, er ist das Schwerter Gesicht und der Motor des Aktionskreises. „Als ich von dem Preis erfuhr, war ich verblüfft“, gesteht Eberhard Vickermann. „Doch jetzt bin ich glücklich – und sehr stolz, dass ich der dritte Preisträger sein darf.“

Eberhard Vickermann wäre nicht Eberhard Vickermann, wenn er dieses Glück nun schweigend genießen könnte. „Ich bin zwar ausgezeichnet worden, doch eigentlich ist der Preis doch für uns alle gedacht“, betont er. „Uns alle“, das sind all die vielen Helfer im Hintergrund. „Bei jeder Aktion sind über 60 Jugendliche dabei, die das Papier und die Altkleider einsammeln“, erklärt er. Wie wichtig deren Engagement ist, führt er auch gleich aus: „Ohne sie ginge nichts“, sagt er. Mit den jungen Helfern versteht er sich gut: „Wir können uns aufeinander verlassen.“ Sein Dank richtet sich zudem an all die spendenbereiten Bürgerinnen und Bürger, an Firmen, an Fahrzeughalter, die ihre Fahrzeuge für die Sammlungen zur Verfügung stellen, an Landwirte und an das Team vom Bauhof.

Ein würdiges Leben ermöglichen

Quirlig ist Eberhard Vickermann – und rührig. Schon jetzt plant er mit seinem Team vom Aktionskreis Pater Beda die nächste Sammlung am 8. Dezember 2012. Eberhard Vickermann zählt nach: „Es ist schon unsere 87. Aktion.“ Und er zieht zufrieden Bilanz: „Wir haben eine Menge erreicht“, sagt er. In den Dürregebieten im Nordosten Brasiliens bemühen sich Pater Beda und sein Aktionskreis, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Der innige Wunsch: Kindern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen ein würdigeres Leben zu ermöglichen. Mit den Sammlungen bereitet der Aktionskreis den Boden, dass die Helfer vor Ort Kurse und Lehrgänge anbieten können, mit denen sie Menschen befähigen, für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Sie geben Unterricht, bieten Nachhilfe an. Sie gründen Lesekreise und Nähschulen, in denen gerade Mädchen eine Perspektive bekommen. Sie unterstützen ländliche Kleinstbetriebe und Werkstätten für die Anfertigung von Kunst und Gebrauchsgegenständen.

„Tätigkeit bringt vielleicht nicht immer Glück. Aber es gibt auch kein Glück ohne Tätigkeit.“ Der Aktionskreis um Eberhard Vickermann gibt den Menschen, die es sehr schwer haben, die kleine Chance, tätig sein zu können. Ein Wunsch des rührigen Pensionärs wäre, den Menschen nun ein klein wenig von dem Glück abtreten zu können, das er mit der Verleihung des Hanseverein-Ehrenpreises erfahren durfte.

Quelle: Wochenkurier / Sonntag, 23. September 2012

Den kompletten Text können Sie unter "Pannekaukenfest" finden!


Diethild Dudeck zeichnete Antje Drescher mit dem Ehrenpreis 2011 aus

 

Die Freude steht Antje Drescher (M.) ins Gesicht geschrieben, als ihr Hansvereins-Vorsitzende Diethild Dudeck und deren Stellvertreter Herbert Dieckmann die Pannekaukenfrau überreichen. (Foto: Reinhard Schmitz)

Als Dank und Anerkennung für 25-jährigen Einsatz als treibende Kraft in der Sterbebegleitung „Die Brücke“ erhielt Drescher die Auszeichnung.

Beifall brandete vor der Bühne auf dem Marktplatz auf, als Hansevereins-Vorsitzende Diethild Dudeck die Auszeichnung übergab, die das Engagement „von Bürgern für Bürger“ ehrt.

 

Antje Drescher wurde anschließend mit der Verleihung der Pannekaukenfrau für ihr unermüdliches Schaffen im Bereich der Sterbebegleitung “Die Brücke” ausgezeichnet. Über 25 Jahre kümmert sie sich mit vielen Mitarbeitern ehrenamtlich um einen Abschied aus dem Leben, eben nicht versteckt irgendwo in einem Kämmerlein. Mitmenschen einen halbwegs erträglichen Weg in die für uns alle irgendwann mal anstehende Zeit danach zu schenken, ist die hohe Aufgabe dieses Vereins.

 


Diethild Dudeck überreichte Norbert Bosse- Plois  den Ehrenpreis 2010

 


Der erstmals übergebene Wanderpreis, die Pannekaukenfrau, aus 6 kg Eisen durch den Künstler Leo Pira (rechts im Bild) handgefertigt, wurde Norbert Bosse-Plois von VSI Schwerte verliehen.

Ein Mensch, der bisher sein soziales Tun eher im Hintergrund betrieben hatte und noch nie zu einer Ehrung dafür kam.Im Jahr 2010 hat der Hanseverein Schwerte erstmals einen Wanderpreis für besondere Verdienste um die Stadt verliehen.

Er wurde für sein vielfältiges soziales Engagement geehrt. Ergriffen nahm der 80-jährige den Preis entgegen. Ein Mensch, der bisher sein soziales Tun eher im Hintergrund betrieben hatte und noch nie  eine Ehrung dafür kam.


Verleihung der „Pannekaukenfrau“

Der Hanseverein Schwerte verleiht seid dem Jahr 2010 den Ehrenpreis
„Die Pannekaukenfrau“
Es handelt sich um eine Statue, die als Wanderpreis ausgelobt wird.
Sie wird an Schwerter Persönlichkeiten verliehen, die Personen ehrt, die im Hintergrund, persönliches und soziales Engagement, zum Wohle der Allgemeinheit, zeigen.
Die Preisträger werden auf dem Holzsockel der Pannekaukenfrau verewigt.

Es ist ein Preis von Bürgern für Bürger, der das Ehrenamt würdigt.